HNO Erlangen – allgemeine Informationen

 

HALS-NASEN-OHREN-HEILKUNDE: EIN WESENTLICHER TEILBEREICH DER MEDIZIN

HNO Erlangen - Hals, Nase, Ohren

HNO Erlangen – Hals, Nase, Ohren

Als Teilgebiet der Medizin beschäftigt sich die Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde mit angeborenen oder erworbenen Erkrankungen des Kopf- und Halsbereiches. Sie deckt Diagnostik, Therapie, Nachsorge und Rehabilitation sowie die Prophylaxe ab. Die Behandlung der einzelnen Krankheitsbilder kann je nach Art und Schweregrad konservativ oder operativ durchgeführt werden.
Die Ausbildung zum Hals-Nasen-Ohren-Arzt erfolgt durch eine mehrjährige Facharztspezialisierung nach erfolgreich abgeschlossenem Medizinstudium. Darüber hinaus steht auch fertig ausgebildeten Fachärzten die Möglichkeit offen, eine Reihe an Zusatzausbildungen und Fortbildungen zu absolvieren. HNO-Ärzte arbeiten in freier Praxis oder medizinischen Einrichtungen. In der Praxis HNO Erlangen werden Patienten aller Altersstufen mit verschiedenen Diagnosen und Krankheitsbildern behandelt.
Die HNO-Ärzte in Erlangen und ihre Kollegen blicken auf eine lange medizinische Geschichte zurück. Bereits im 19. Jahrhundert wurde in einzelnen Zweigen der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde medizinisch gearbeitet. Allerdings kam es noch zu keiner Verbindung zu einem einzigen großen Fachgebiet, da vor allem die kleine Gruppe ausgesuchter Kehlkopfspezialisten fürchtete, von der weitaus größeren Gruppe der Ohrspezialisten vereinnahmt zu werden. Schließlich kam es aber doch zu einer Vereinigung, da die Laryngologie (Lehre des Kehlkopfes und dessen Erkrankungen) auf Dauer zu speziell und dadurch wirtschaftlich nicht mehr vertretbar geworden war. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts gab es an den Schweizer Universitäten Basel und Bern gemeinsame Vertretungen von Laryngologen und Otologen (Spezialisten im Bereich des Ohres und dessen Erkrankungen). In diese Zeit fällt auch die Gründung der ersten deutschen Universitätsklinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde. In Deutschland ging die Verschmelzung der Laryngologie mit der Otologie nicht so reibungslos vonstatten wie in der Schweiz. Manche Ärzte waren dafür, andere dagegen. Dieser Konflikt wurde bis zu Kaiser Wilhelm II. getragen, und jede Partei versuchte, die Gunst des Monarchen für sich zu gewinnen. Es sollte schlussendlich bis ins Jahr 1922 dauern, um den Konflikt beizulegen und sich zu einer gemeinsamen Tätigkeit durchzuringen. Die Universitätsklinik München war die letzte Einrichtung, welche im Jahr 1934 schließlich beide Teilbereiche vereinigte.
Auch die Entwicklung der medizinischen Gerätschaften ging Schritt für Schritt vonstatten und hat ihre Anfänge im 19. Jahrhundert. Verschiedene Spiegel mit Griffen und Beleuchtung wurden entwickelt, um das Ohr nicht nur von außen, sondern auch den Innenraum bis zum Trommelfell untersuchen zu können. Ein spanischer Gesangslehrer erprobte an sich selbst einen Kehlkopfspiegel, welcher wenige Jahre später Anwendung in der Laryngoskopie fand. Zur Untersuchung des Kehlkopfes wurden früher beleuchtete, aber starre Röhren eingesetzt. Diese werden heute durch flexible Endoskope mit Beleuchtung und Kamera ersetzt.

 

HNO Erlangen – Einsatzgebiete und mehr

Die Ärzte der HNO-Praxis Erlangen sind Spezialisten für die Bereiche Kopf und Hals. Zu den Einsatzgebieten der HNO-Fachärzte gehören unter anderem Nase und Nasennebenhöhlen, das Ohr und die (peripheren) Gleichgewichtsorgane, die Mundhöhle sowie der Rachen und der Kehlkopf, die Speicheldrüsen und der gesamte Gesichtsschädel. Die Abklärung und Behandlung des Schnarchens fällt ebenfalls in den HNO-Bereich, ebenso wie Allergien, deren Austestung und Behandlung. Doch HNO-Ärzte arbeiten nicht nur konservativ, auch die OP-Tätigkeit gehört zu ihrem Fachbereich. Hierbei handelt es sich um operative Eingriffe im Kopf- und Halsbereich sowie an der Luft- und Speiseröhre. Dies kann aus medizinischer Notwendigkeit oder aus ästhetischen beziehungsweise kosmetischen Gründen erfolgen. Beispiele für rekonstruktive Eingriffe im Hals-Nasen-Ohren-Bereich wären Defektdeckungen der Haut, die Versorgung von unfallbedingten Frakturen sowie die Rekonstruktion eines Nervs nach einer Gesichtsnervenlähmung. In den ästhetisch-kosmetischen Bereich fallen unter anderem Korrekturen der Nase, Straffungen der Augenlider oder das Anlegen abstehender Ohren, vor allem wenn dadurch ein starker psychischer Druck auf den Betroffenen entsteht. Diese Eingriffe geschehen hauptsächlich auf Wunsch des Patienten und haben meist keine medizinische Indikation.

 

DIAGNOSEN
In der Praxis HNO Erlangen wird unter anderem mit folgenden Symptomen gearbeitet:

Mund- und Halsbereich:
– Schmerzen: Schmerzen im Mund- und Rachenbereich werden je nach Ursache behandelt. Sie können harmlos sein oder von einer (chronischen) Erkrankung verursacht werden.
– Mundtrockenheit: Vor allem ältere Menschen berichten häufig davon, oft lässt sich keine eindeutige Ursache feststellen. Sehr oft ist ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren die Ursache.
– Zungenbrennen: Dies kann unter anderem eine Folge der Mundtrockenheit, aber auch eine Begleiterscheinung anderer Krankheitsbilder sein.
– Gaumen- und Rachenmandelentzündung: Die Mandeln wurden früher oft routinemäßig entfernt. Davon wird heute Abstand genommen, da sie ein wichtiger Bestandteil des Immunsystems sind und nur bei Notwendigkeit operativ entfernt werden sollten.
– Aphthen: Diese schmerzhafte Schädigung der Mundschleimhaut ist zwar harmlos, aber unangenehm und bedarf einer sofortigen Behandlung.
– Räusperzwang: Dies tritt bei fast allen Erkrankungen des Kehlkopfbereichs auf und benötigt eine Ursachenklärung mit anschließender Behandlung der zugrunde liegenden Erkrankung.
– Reizhusten: Husten, der HNO-ärztlich behandelt wird, ist meist trocken und wird als hochsitzend, also im Hals entstehend, angegeben. Ursachen können nicht nur Entzündungen oder Lungenerkrankungen, sondern auch die Neben- oder Wechselwirkungen von Medikamenten sein.
– Heiserkeit: Diese kann leicht chronisch werden, was für viele Patienten eine starke Belastung und große Anstrengung beim Sprechen darstellt. Oft liegt der Heiserkeit nur eine Überlastung der Stimme zugrunde, diese sollte aber dennoch behandelt werden, um keine größeren Schäden an den Stimmbändern zu verursachen.
– Atemnot: Eine sofortige Abklärung ist zwingend, da Atemnot für den Patienten nicht nur extrem unangenehm, sondern sogar lebensbedrohlich werden kann.

Ein HNO in Erlangen ist schnell gefunden

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HNO Erlangen – Nase:
– Heuschnupfen: Diese Art des Schnupfens kann meist nicht vollständig kuriert, aber mit bestimmten Mitteln für den Betroffenen erträglicher gemacht werden.
– Nasenbluten: Die Ursachen sind meist harmlos, bedürfen aber trotzdem einer Abklärung, da beispielsweise eine Veränderung der Nasenscheidewand oder bei Kindern in die Nase geschobene Fremdkörper das Nasenbluten verursachen können.
– Schnarchen: Treten keine Atemaussetzer auf, ist Schnarchen zwar lästig, aber ungefährlich. Eine spezielle Untersuchungsmethode klärt ab, ob der Betroffene durch vorübergehenden Sauerstoffmangel gefährdet und damit eine Behandlung erforderlich ist.
– Riechstörung: Es ist nicht nur für den persönlichen Genuss belastend, plötzlich nicht mehr riechen zu können. Viele Menschen sind beruflich auf ihren Geruchssinn angewiesen, wie zum Beispiel ein Koch oder Parfumeur. Auch der Geschmackssinn schwindet mit fehlendem Geruchssinn drastisch.

 

Ohren:
– Schmerzen: Diese sind meist das Resultat entzündlicher Erkrankungen des Ohres und lassen sich medikamentös gut behandeln.
– Tinnitus: Das als Pfeifen, Zischen, Rauschen oder Summen wahrgenommene Geräusch kann vorübergehend oder chronisch auftreten und für die Betroffenen sehr unangenehm sein. Oft besteht auch ein Zusammenhang zu Stress oder Burnout.
– Schwindel: Die Herausforderung bei Schwindel ist das Finden der Ursache, da diese sehr vielfältig sein kann. HNO-Ärzte untersuchen, ob der Schwindel vom Gleichgewichtsorgan im Innenohr kommt.
– Ohrfluss: Vor allem Kinder entwickeln übermäßigen Ohrfluss im Rahmen einer Mittelohrentzündung oder bei unbemerktem Eindringen von Fremdkörpern.

 

Leistungen des HNO in Erlangen

Das Hals-Nasen-Ohren-ärztliche Spektrum des HNO Erlangen umfasst die Behandlung einer einfachen Verkühlung bis hin zur Entfernung eines Nasentumors. Folgende Untersuchungen werden unter anderem durchgeführt:

Nasen-, Mund- und Halsbereich:
Neben (möglicherweise chronischen) Verkühlung mit subjektiver und objektiver Bestimmung des Nasenflusses und der Riechfunktion werden auch Allergien abgeklärt und behandelt. Die Diagnosestellung erfolgt über eigens entwickelte Allergietests, mit denen eine Unverträglichkeit auf bestimmte Substanzen festgestellt werden kann.
Ein spezielles Apnoe-Screening erforscht die Ursache für Schnarchen oder gefährliche Schlafapnoe, was Aufschluss über die Therapie der Wahl gibt.
Auch die Behandlung von störendem Mundgeruch erfolgt in der HNO-ärztlichen Praxis.
Zum Einsatz kommt neben Sichtbefunden und anderen bildgebenden Verfahren auch der Hals-Ultraschall, gegebenenfalls in Verbindung mit einer Ultraschall-Punktion, um eine adäquate Diagnose stellen zu können.
HNO-Ärzte entfernen auch Gegenstände, die durch Verschlucken oder Einatmen in Speise- oder Luftröhre gelangen und die Atem- und Speisewege verlegen.

Ohr und Gleichgewichtssinn:
Abgeklärt werden verschiedene Arten des Tinnitus sowie die Hörleistungen bei Erwachsenen und Kindern mittels spezieller Hörtests. Eigens entwickelte Tests können sogar bei Kleinkindern und Babys, die noch keine aktive Mitarbeit zeigen, angewendet werden. Auch eine Beratung für Hörgeräte wird im Bedarfsfall angeboten.
Schwindel und Gleichgewichtsstörungen fallen ebenfalls in den HNO-ärztlichen Bereich, da der Gleichgewichtssinn im Ohr sitzt und von hier aus oft negativ beeinflusst wird.
Manche HNO-Praxen bieten auch die Abklärung der Tauchtauglichkeit an und stellen diesbezügliche Zertifikate aus.

 

HNO Erlangen – Fazit

 

HNO Erlangen - einfach einen Termin machen

HNO Erlangen – einfach einen Termin machen

Das Angebot in der Praxis HNO Erlangen umfasst die Diagnosestellung und Behandlung sowie prophylaktische Beratung.
In der HNO-Praxis in Erlangen wird als Zusatzfach die phoniatrische Diagnostik und Therapie angeboten. Hierbei handelt es sich um eine mehrjährige Ausbildung für Fachärzte, welche nach Abschluss der Spezialisierung auf den Hals-Nasen-Ohren-Bereich absolviert wird. Die Phoniatrie beschäftigt sich mit Erkrankungen und Fehlleistungen der Stimme, der Sprache, des Sprechens und des Schluckens bei Menschen jeden Alters sowie mit Hörstörungen im Kindesalter. Sie arbeitet konservativ und chirurgisch, wobei das Hauptaugenmerk auf der konservativen Therapie liegt.
Der Fachbereich der Phoniatrie überschneidet sich stark mit der Pädiatrie, der Neurologie, der Kieferorthopädie, der Psychologie und der (Sonder-)Pädagogik. Eine sehr enge Zusammenarbeit besteht auch mit der Logopädie, welche sich auf therapeutischem Wege mit der Stimme, der Sprache und dem Schlucken beschäftigt. Dies kommt daher, dass die Ursachen der der eben beschriebenen Symptomatiken unterschiedlichster Natur sein können. Störungen des Stimm-, Sprach-, Sprech- und Schluckapparates können beispielsweise im Erwachsenenalter als Begleiterscheinung mehrerer neurologischer Erkrankungen auftreten. Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma sind lediglich zwei Beispiele, welche derartige Symptome hervorrufen können. Auch nach Unfällen kann vor allem bei Beschädigung des Kehlkopfbereichs eine Beeinträchtigung des Sprechens und des Schluckens auftreten. Die Psychologie und Pädagogik kommen dann zum Einsatz, wenn beispielsweise bei Kindern eine verzögerte Sprachentwicklung aufgrund psychischer Probleme vorliegt.
Die Phoniater der Praxis HNO Erlangen sind zur Ausstellung von Stimmgutachten berechtigt, welche beispielsweise für die Aufnahme zum Studium der Logopädie sowie für verschiedene Gesangsschulen benötigt werden.

 

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